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Loslassen und anpacken

Hundert Jahre Wandel und Innovation. Von den Zürcher Ziegeleien zur Conzzeta


1999 trennten sich die Zürcher Ziegeleien von ihrem Stammgeschäft mit Backsteinen und Ziegeln und wandelten sich zur Industrieholding. Seither ist CONZZETA aufgebaut worden mit Firmen in drei Erfolgsfeldern: Maschinen- und Anlagenbau, Konsumgüter und Immobilien.

Der bekannte Publizist Karl Lüönd geht den Spuren nach, die dieses Unternehmen in der Schweizer Wirtschaftsgeschichte hinterlassen hat und fördert Spannendes an den Tag: die Kartellwirtschaft, die Not der Krisen- und Kriegsjahre, den beispiellosen Aufschwung mit der Baukonjunktur und den schleichenden Bedeutungsverlust von Backsteinen und Ziegeln. Sieben packende Industriereportagen aus den CONZZETA-Erfolgsfeldern von heute runden den Band ab und geben Einblick in den Alltag der Schweizer Exportwirtschaft: Bystronic Laser AG, Bystronic Maschinen AG, Ixmation Group, Foam Partner AG, Mammut Sports Group AG, Schmid Rhyner AG, Plazza Immobilien AG.



Zeitgeist im Glas

Die Erfolgsgeschichte einer zerbrechlichen Industrie


Es ist ein Massenprodukt, und der internationale Preiswettbewerb ist gnadenlos. Dennoch behauptet sich ein Schweizer Familienunternehmen seit hundert Jahren erfolgreich im Geschäft mit dem Verpackungsglas. Heute schafft es Vetropack mit «operational excellence» und einem Energie und Rohstoff sparenden Umweltschutz-Konzept, das am Anfang der Recycling-Bewegung in der Schweiz stand. Früher als andere, als einer der Betriebe noch «Glashütte Bülach» hiess, wagte er den Vorstoss in die Domäne der Markenartikel. Mit dem grünen Einmachglas, von dem pro Jahr bis 2,5 Millionen Stück verkauft wurden, eroberte Bülach in der Kriegszeit die Haushalte im ganzen Land. Rechtzeitig hat Vetropack auch in der Neuzeit wieder auf die Herausforderung der Märkte reagiert und die neuen, stark wachsenden Märkte in Zentral- und Osteuropa besetzt. Wie es ausserdem gelang, sich aus der Umklammerung eines allmächtigen Grosskonzerns zu befreien und wie das selbstständige Schweizer Familienunternehmen zu einem der fünf Grossen im europäischen Verpackungsglasmarkt wurde, schildert Karl Lüönd mit der ihm eigenen Mischung aus Firmenbiografie und zeitgeschichtlichem Rahmen.



Erfolg als Auftrag

Ems-Chemie: Die Geschichte eines unmöglichen Unternehmens


Ein Chemiewerk in den Schweizer Alpen? Viermal musste sich die Firma in ihrer Geschichte neu erfinden – drei ungewöhnliche Unternehmergestalten haben EMS geprägt: der unbeugsame Gründer Werner Oswald, der tatkräftige Erneuerer Christoph Blocher sowie dessen mit Weitblick führende Tochter Magdalena Martullo.

Karl Lüönd erzählt die dramatische, fast unglaubliche Geschichte dieses Unternehmens spannend und ohne politische Scheuklappen. Erstmals werden Einzelheiten zum unternehmerischen Werdegang und Erfolg von Christoph Blocher sowie familiäre Hintergründe zur Übergabe der Firma an die nächste nternehmergeneration geschildert. Auch werden Einblicke in die einzigartige Unternehmenskultur gewährt, die geprägt ist vom konsequenten Willen zum Erfolg.




Ein Buch – aber wie machen?

Einmal entspannt und vertieft erzählen, worum es geht. Ohne Platznot und Formatzwang, dafür mit schönen Bildern für aufmerksame Leser. Zeit für ein Buch? Für ein Auftragswerk? Vor 40 Top-Managern hat Karl Lüönd in Zürich zu diesem Thema referiert. Er hat schon über 30 Auftragswerke realisiert.